Pflanzentipps
Lebende Hecke
Als grüne Gartengrenze oder Einfassung von Beeten zur Gliederung verschiedener Gartenbereiche lassen sich viele Gehölze verwenden. Zu den immergrünen, niedrigen Heckenpflanzen gehören der Buxbaum, die Heckenkirsche, die Felsenmispel und die Kriechspindel. Reichblütig dagegen sind z.B. Lavendel, Maiblumenstrauch, Fünffingerstrauch und Rosenspiere.
Als halbhohe Hecken eignen sich Schneebeeren, die Mahonie, Zierquitten, Brautspiere und viele Zwergkoniferen. Auf fast beliebiger Höhe lassen sich u.a. die raschwüchsigen Kirschlorbeer, Lebensbaum, Scheinzypresse und Liguster halten. Robuste Hecken sind vor allem Feldahorn, Hain- und Rotbuche, Weißdorn und Eiben in vielen Sorten. Reizvolle Effekte erzielen Sie mit einer bunten Zierstrauchhecke z.B. aus Forsythie, Duftjasmin, Weigelie, Zierjohannisbeere und Deutzie. Für alle Heckenpflanzen gilt: je regelmäßiger sie geschnitten werden, desto gleichmäßiger und dichter ihr Wuchs. In der Regel wird 2 mal pro Jahr geschnitten, 1 mal im Frühjahr - 1 mal im Herbst, dabei ist auf nistende Vögel zu achten.
Beachten sollten Sie beim Einflanzen einer Hecke auch die regionalen Bestimmungen der Grenzabstände. Mit einer grünen Hecke schaffen Sie zusätzlichen Lebensraum für viele Tierarten.