Pflanzentipps
Obst und Beerenobst im Garten
Das Obst kann in 4 Gruppen unterteilt werden:
- Kernobst hierzuzählen Apfel und Birne
- Steinobst mit Pflaumen, Pfirsichen und Kirschen
- Schalenobst mit Haselnuß und Walnuß
- Beerenobst wie Stachel- und Johannisbeere, Brombeeren und Himbeeren
Das Kern- und Steinobst wird in 3 Baumformen angeboten:
- der Busch mit 60 cm Stamm und einer Endhöhe von 3 - 4 m
- der Halbstamm mit 1,40 m
- und der Hochstamm mit 1,80 m Stamm, beide erreichen eine Endhöhe von bis zu 10 m
Der Busch trägt meist ab dem 2. Standjahr Früchte, der Halb- und Hochstamm hingegen
erst nach 5-7 Jahren.
Auch bei den Stachel- und Johannisbeeren finden wir 3 Baumformen: den Busch oder
Strauch, den Halbstamm mit 50 cm Stamm und den Hochstamm mit 90 cm Stammhöhe.
Brombeeren und Himbeeren sind Kletterpflanzen und benötigen daher ein Gerüst oder
einen Zaun als Halt.
Äpfel und Birnen werden in zahlreichen Sorten angeboten. Diese unterscheiden sich in
Reifezeit, Geschmack und Verwendungszweck. Auch alte Apfel- und Birnensorten erfreuen
sich großer Beliebtheit. Bekannte Apfelsorten sind z.B. Roter Boskoop, James Grieve
und Jonagold. Bei den Kirschen kann zwischen Süß- und Sauerkirschen unterschieden
werden. Besonders bei der Pflanzung von Süßkirschen sollte an das Vorkommen einer
zweiten Kirsche als Befruchter gedacht werden. Johannisbeeren werden nach roten,
schwarzen oder auch weißen Früchten unterschieden. Auch die Farbe der Stachelbeeren
reichen von grün,gelb, weiß bis rot. Neben den bekannten Himbeeren werden seit
Jahren sogenannte 2 mal - oder mehrmalstragende Sorten angeboten. Diese Sorten
kommen mehrmals im Sommer zur Ernte.
Auch neue bis vor kurzem bei uns noch unbekannte Obstarten sind vorrätig: z.B.
die Kletterpflanze Kiwi, der Birnenapfel "Naschi", der Säulenapfel "Ballerina" und
die Kreuzung aus Stachel- und Johannisbeere "Josta". Zu guter Letzt möchten wir Ihnen
noch die unbegründete Angst vor dem Obstbaumschnitt nehmen. Dieser ist bei weitem
nicht so kompliziert, wie in vielen Büchern behauptet wird. Hierbei sind nur wenige
Grundregeln zu beachten